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Novells Netware voller Sicherheitslücken

Zusammenfassung

Auf der Black Hat 2002 stellte Rain Forest Puppy im Vortrag „Novell – The Forgotten OS“ zahlreiche Lücken in NetWare 5.1 und 6.0 vor. Standardinstallationen ließen sich zum Absturz bringen, NDS-Verzeichnisdaten auslesen und Perl-Skripte mit Systemrechten ausführen. Empfohlen wurde, NetBasic-, Perl- und JSP-Handler von den Webservern zu entfernen, bis Novell Patches liefert.

Ideen

  • Standardinstallationen öffneten bis zu elf Ports mit Webdiensten.
  • Einfache Pufferüberläufe brachten die Skript-Handler zum Absturz.
  • Ein vernachlässigtes System zieht weniger Prüfung an und bleibt länger verwundbar.
  • Das Entfernen ungenutzter Handler war die schnellste Gegenmaßnahme.

Einsichten

  • Plattformen, die aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten, sammeln unentdeckte Lücken.
  • Jeder mitinstallierte Dienst ist Angriffsfläche, auch wenn niemand ihn nutzt.

Fakten

  • Betroffen waren alle drei in NetWare verfügbaren Webserver.
  • Novell kündigte an, die Probleme bis zum 5. August zumindest teilweise zu beheben.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung stellt Angriffsmöglichkeiten dar, bewertet aber nicht, wie viele Server davon aus dem Internet erreichbar waren.

Empfehlungen

  • Deaktiviere Webdienste und Handler, die in der Standardinstallation mitkommen, aber nicht gebraucht werden.
  • Prüfe auch selten beachtete Systeme im Netz regelmäßig auf offene Dienste.

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