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RIO Software für Linux

Zusammenfassung

Im Januar 1999 veröffentlichten zwei unabhängige Programmierer ein Werkzeug, mit dem sich der MP3-Player Diamond Rio auch unter Linux befüllen ließ. Bis dahin war das nur mit der Originalsoftware unter Windows möglich. Das Programm speicherte außerdem beliebige Dateien auf dem Player und lag nur als Quelltext vor.

Ideen

  • Freie Entwickler schufen Linux-Unterstützung, wo der Hersteller keine bot.
  • Ein MP3-Player ließ sich zugleich als kleiner Datenträger nutzen.
  • Die Software musste von Hand übersetzt werden.

Einsichten

  • Offene Treiber und Werkzeuge entstehen oft aus dem Bedürfnis einzelner Nutzer.
  • Geräte werden vielseitiger, wenn ihre Schnittstellen frei nutzbar sind.

Fakten

  • Das Werkzeug lief unter Linux und Windows 98.
  • Es stand nur als Quelltext zur Verfügung.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung sagt nicht, wie die Entwickler das Übertragungsprotokoll ermittelt hatten.

Bemerkungen

  • Der Rio PMP300 wurde bekannt, weil die US-Musikindustrie vergeblich versuchte, ihn gerichtlich verbieten zu lassen.

Empfehlungen

  • Bevorzuge Geräte mit offenen oder standardisierten Schnittstellen wie USB-Massenspeicher.
  • Unterstütze Community-Projekte, die Hardware für freie Betriebssysteme erschließen.

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