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Funkmäuse von Logitech

Zusammenfassung

Logitech ersetzte 1996 bei seinen drahtlosen Mäusen die Infrarottechnik durch Funk. Infrarot scheiterte im Alltag an fehlender Sichtverbindung, etwa durch Papierstapel auf dem Schreibtisch. Der MouseMan Cordless funkte rund zwei Meter weit auf vier Kanälen, der Trackball TrackMan Live für Präsentationen bis zu zehn Meter.

Ideen

  • Infrarotmäuse brauchen freie Sicht zwischen Sender und Empfänger.
  • Funk löst das Sichtproblem, verlangt aber getrennte Kanäle für benachbarte Geräte.
  • Vier Kanäle erlauben vier Funkmäuse im selben Raum.
  • Eine umschaltbare Reichweite macht denselben Trackball zum Präsentationswerkzeug.

Einsichten

  • Alltagstauglichkeit entscheidet über Funktechnik oft mehr als die reine Übertragungsleistung.
  • Jede Funkschnittstelle bringt Kanalplanung mit, auch wenn sie nur eine Maus bedient.

Fakten

  • Der MouseMan Cordless hatte eine Reichweite von etwa zwei Metern.
  • Der TrackMan Live ließ sich für Präsentationen auf bis zu zehn Meter Reichweite einstellen.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt weder Batterielaufzeit noch Preis oder Latenz, also genau die Punkte, an denen frühe Funkmäuse im Alltag gemessen wurden.

Empfehlungen

  • Prüfe bei kabellosen Eingabegeräten, wie sich mehrere Exemplare im selben Raum gegenseitig beeinflussen.
  • Setze in funkbelasteten Umgebungen für dauerhaft genutzte Arbeitsplätze weiterhin auf Kabel.

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