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Linux 4.18 freigegeben: Raspi-3-Support und Vorboten neuer Firewall-Technik

Zusammenfassung

Linux 4.18 erschien im August 2018 mit Unterstützung für USB 3.2 und verbesserter Unterstützung für den Raspberry Pi 3. Neu waren außerdem die Anfänge eines Firewall-Ansatzes auf Basis von eBPF, neue Grafiktreiber und Verbesserungen bei der Live-Migration virtueller Maschinen. Die heise-Meldung selbst ist ein kurzer Anriss, die Details lieferte das Kernel-Log.

Ideen

  • USB 3.2 verdoppelt die Datenrate gegenüber USB 3.1 über zwei Lanes.
  • Paketfilterung über eBPF sollte iptables-Regeln im Kernel beschleunigen.
  • Bessere Unterstützung verbreiteter Einplatinenrechner stärkt den Mainline-Kernel gegenüber Herstellerkerneln.
  • Live-Migration verschiebt laufende VMs ohne Unterbrechung zwischen Hosts.

Einsichten

  • Mainline-Unterstützung für den Raspberry Pi macht Distributionen unabhängiger von Sonderkerneln.
  • Neue Firewall-Ansätze entstehen im Kernel oft als Gerüst lange vor dem praktischen Nutzen.

Fakten

  • Das eBPF-basierte Firewall-Gerüst hieß bpfilter.
  • Linux 4.18 wurde am 12. August 2018 freigegeben.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung besteht fast nur aus Überschrift und Anriss und verweist für jede Aussage auf andere Artikel.

Bemerkungen

  • bpfilter setzte sich nicht durch; als Nachfolger von iptables etablierte sich nftables.

Empfehlungen

  • Stelle Firewall-Regeln auf nftables um, statt auf experimentelle Kernel-Ansätze zu setzen.
  • Nutze auf dem Raspberry Pi bevorzugt Distributionen mit Mainline-Kernel und regelmäßigen Updates.

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