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SSH-Client PuTTY 0.63 stopft Sicherheitslöcher

Zusammenfassung

PuTTY 0.63 schloss im August 2013 vier als kritisch eingestufte Lücken in dem unter Windows verbreiteten SSH-Client. Betroffen waren die Modmul-Funktion, die Behandlung von Public-Key-Signaturen, Pufferüberläufe beim Prüfen von DSA-Signaturen und das Löschen von Session-Schlüsseln und Passphrasen aus dem Speicher. Da PuTTY seit 2011 nicht aktualisiert worden war und keine Update-Funktion hat, mussten Nutzer selbst handeln.

Ideen

  • Fehler in der Kryptoarithmetik können Signaturen und Schlüssel gefährden.
  • Geheimnisse müssen nach Gebrauch zuverlässig aus dem Speicher gelöscht werden.
  • Software ohne Auto-Update bleibt oft jahrelang auf alten Versionen.

Einsichten

  • Fehlende Update-Mechanismen verlagern die Sicherheitsverantwortung vollständig auf Anwender.
  • Auch kleine, bewährte Werkzeuge brauchen regelmäßige Sicherheitspflege.

Fakten

  • Die vorherige PuTTY-Version stammte aus dem Jahr 2011.
  • Entwickler Simon Tatham empfahl ein sofortiges Update.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung sagt nicht, ob die Lücken schon vor der Anmeldung am Server ausnutzbar waren.

Empfehlungen

  • Verwalte Werkzeuge ohne Auto-Update über eine Softwareverteilung oder Paketverwaltung.
  • Nutze unter Windows den integrierten OpenSSH-Client, wenn kein PuTTY-Funktionsumfang nötig ist.

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