Chromium entfernt H.264 aus dem offenen Videopfad
Zusammenfassung
Das Chromium-Team begründet, warum der Browser beim HTML5-Videoelement auf offene Codecs setzen und die eingebaute H.264-Unterstützung beenden wollte.
Ideen
- Ein standardisiertes Videoelement garantiert noch keinen gemeinsam implementierten Codec.
- Patent- und Lizenzbedingungen beeinflussen, welche Formate freie Browser ausliefern können.
- Browserentscheidungen können das Medienformat ganzer Plattformen verschieben.
Einsichten
- Offene Schnittstellen bleiben unvollständig, wenn unverzichtbare Datenformate nicht ebenfalls offen nutzbar sind.
- Technisch starke Standards können durch Lizenzierung fragmentierte Ökosysteme erzeugen.
Fakten
- Der Originalbeitrag wurde am 11. Januar 2011 auf HN aufgegriffen.
- Die Auswahl vertritt den Monat 01/2011.
- Der verlinkte Originalbeitrag ist weiterhin unmittelbar erreichbar.
Empfehlungen
- Bewerte Medienformate nach Qualität, Hardwareunterstützung, Patenten und Langzeitarchivierung.
- Biete Inhalte in mehreren Formaten, solange Browserunterstützung auseinanderläuft.
Referenzen
Der Link zur Originalquelle öffnet einen neuen Tab.