LPIC-2: Praxis für Linux-Systeme
Zusammenfassung
Die LPIC-2-Zertifizierung bildet den Unterbau für den professionellen Betrieb von Linux-Systemen, von Netzwerken und Diensten bis zur täglichen Administration. Sie ist weiterhin aktiv und bis zum 25. August 2029 gültig. Sie setzt eine aktive LPIC-1-Zertifizierung voraus und umfasst die Prüfungen 201 und 202.
Was ist LPIC-2?
LPIC-2 ist die zweite Stufe des Linux Professional Institute und setzt eine aktive LPIC-1-Zertifizierung voraus. Sie richtet sich an Administratoren, die kleine bis mittlere Netze mit Linux betreiben und die dafür nötigen Dienste selbst einrichten und warten.
Für LPIC-2 sind die Prüfungen 201 und 202 nötig. Nach den heutigen Prüfungszielen behandelt die erste das System selbst: Kernel, Bootvorgang, Dateisysteme und Speicher wie RAID und LVM, Netzwerkkonfiguration, Wartung und Kapazitätsplanung. Die zweite behandelt Netzwerkdienste: DNS, Web- und Proxyserver, Dateifreigaben mit Samba und NFS, DHCP, Authentifizierung mit PAM und LDAP, E-Mail sowie Systemsicherheit mit Firewall und VPN.
Was daraus geworden ist
Solides Handwerk bleibt die Grundlage für gute Experimente: Erst wenn die Technik verlässlich läuft, entsteht Raum für Neugier, neue Ideen und gemeinsames Lernen.
Fakten
- LPIC-2 erfordert die beiden Prüfungen 201 und 202.
- Die Prüfung 202 behandelt Netzwerkdienste wie DNS, Web, Samba, NFS, DHCP und E-Mail.
Referenzen
Empfehlungen
- Baue zur Vorbereitung ein kleines Testnetz mit eigenen DNS-, DHCP- und Dateiservern auf.
- Dokumentiere jeden eingerichteten Dienst so, dass du ihn später nachvollziehen und wiederherstellen kannst.