Ein Petabyte Speicher mit selbstgebauten Pods
Zusammenfassung
Backblaze veröffentlicht das Design seines Storage Pods, der viele Standardfestplatten in einem preiswerten Linux-Speicherserver bündelt.
Ideen
- Standardfestplatten senken Kapitalkosten gegenüber proprietären Speichersystemen.
- Ein eigens konstruiertes Gehäuse maximiert Laufwerksdichte und Luftstrom.
- Linux stellt bekannte Werkzeuge für Geräte, Dateisysteme und Überwachung bereit.
- Mehrere Netzteile verteilen elektrische Last auf viele Laufwerke.
- Software übernimmt Redundanz über mehrere unabhängige Speicherknoten.
- Offene Stücklisten machen Kosten und Nachbau überprüfbar.
Einsichten
- Billige Einzelteile werden erst durch softwaregestützte Redundanz zuverlässig.
- Hardwaredesign muss thermische, elektrische und mechanische Grenzen gemeinsam lösen.
- Offene Infrastrukturentwürfe beschleunigen Verbesserungen außerhalb des ursprünglichen Teams.
- Kosten pro Terabyte sagen ohne Betriebs- und Wiederherstellungskosten wenig aus.
Fakten
- Der erste Pod bot 67 Terabyte Rohkapazität.
- Das Gehäuse nahm 45 SATA-Festplatten auf.
- Backblaze veröffentlichte Gehäusezeichnungen und Stückliste.
- Der Server verwendete Linux und handelsübliche Komponenten.
Empfehlungen
- Plane Ausfälle von Laufwerken, Netzteilen und ganzen Knoten getrennt.
- Überwache Temperaturen und SMART-Werte jedes Laufwerks.
- Teste Wiederaufbauzeiten bei bereits hoher Speicherauslastung.
Referenzen
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