DDoS gegen eine öffentliche DNS-Blacklist
Zusammenfassung
Manuel Schmitt berichtet über einen DDoS-Angriff auf ix.dnsbl.manitu.net und erwägt daraufhin eine zugelassene Liste von Abfragenetzen.
Ideen
- DNS-basierte Blocklisten sind selbst attraktive Ziele der von ihnen erfassten Spammer.
- Eine Abfrage-Whitelist verkleinert die Angriffsfläche, beschränkt aber den offenen Nutzen.
- Bei DNSBL-Abfragen ist häufig der rekursive Resolver und nicht der Mailserver die sichtbare Quelle.
Einsichten
- Missbrauchsschutz kann einen offenen Gemeinschaftsdienst schrittweise in einen geschlossenen Dienst verwandeln.
- Quelladressmodelle müssen bei DNS zwischen Anwendung und Resolver unterscheiden.
Fakten
- Die ix.dnsbl.manitu.net wurde im Juni 2007 per DDoS angegriffen.
- Bert Ungerer und Manuel diskutierten einen Betrieb auf Whitelist-Basis.
- Interessenten sollten die IP-Adressen ihrer abfragenden DNS-Resolver melden.
Empfehlungen
- Schütze autoritative DNS-Dienste mit Anycast, Rate-Limits und mehreren unabhängigen Standorten.
- Dokumentiere bei Zugriffskontrollen, welche Resolveradressen Kunden freischalten müssen.
Referenzen
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