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Microsoft patcht PPTP-Sicherheitslücken

Zusammenfassung

Microsoft veröffentlichte im August 1998 endgültige Patches für Sicherheitslücken in seiner Implementierung des Point-to-Point Tunneling Protocol. PPTP diente vor allem zum Aufbau von VPNs über das Internet; die Probleme waren Anfang Juni bekannt geworden. Das Sicherheitsbulletin 98-012 empfahl die Updates für DFÜ-Netzwerke unter Windows 95 und 98 sowie für RAS unter Windows NT 4.0.

Ideen

  • PPTP sollte verteilte Rechner über TCP/IP sicher verbinden.
  • Auf erste Hotfixes folgten erst Wochen später endgültige Patches.
  • Lokalisierte Patches für Windows NT kamen später als die US-Versionen.

Einsichten

  • Ein VPN-Protokoll ist nur so sicher wie seine konkrete Implementierung.
  • Verzögerte lokalisierte Updates verlängern das Risiko für Nutzer außerhalb der USA.

Fakten

  • Die Lücken betrafen DFÜ-Netzwerke unter Windows 95/98 und RAS unter Windows NT 4.0.
  • Microsoft beschrieb die Updates im Sicherheitsbulletin 98-012.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt nicht, worin die Schwächen bestanden; die Analyse von Bruce Schneier und Mudge zu PPTP hätte Einordnung geboten.

Bemerkungen

  • PPTP mit MS-CHAPv2 gilt heute als gebrochen und sollte nicht mehr eingesetzt werden; gängige Alternativen sind WireGuard, IPsec/IKEv2 oder OpenVPN.

Empfehlungen

  • Ersetze verbliebene PPTP-Zugänge durch WireGuard, IPsec/IKEv2 oder OpenVPN.
  • Warte bei sicherheitskritischen Patches nicht auf lokalisierte Versionen, wenn das Risiko hoch ist.

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