Surround-Sound über Laserlicht übertragen
Zusammenfassung
DIY Perks baute 2024 ein Surround-System, bei dem das digitale Audiosignal per Laserlicht durch die Luft zu den Lautsprechern gelangt. Als Basis dienen SPDIF- bzw. Toslink-Wandler, die normalerweise Licht durch ein Glasfaserkabel schicken. Die Lautsprecher bestehen aus Treibern von Dayton Audio, einem Vierkanal-Verstärker und einem DSP in Gehäusen aus Acrylrohren.
Wie Ton mit Licht übertragen wird
Toslink ist eine verbreitete optische Audioschnittstelle: Ein digitales Tonsignal wird als schnell blinkendes Licht durch ein Kunststoff-Lichtleiterkabel geschickt. Ersetzt man das Kabel durch einen gebündelten Laserstrahl, kann das Signal frei durch den Raum zu einem Empfänger am Lautsprecher gelangen. Das spart Signalkabel quer durchs Zimmer; Strom brauchen die aktiven Lautsprecher aber weiterhin.
Die Schwierigkeit liegt in der Ausrichtung: Sender und Empfänger müssen genau aufeinander zeigen, und jede Unterbrechung des Strahls unterbricht den Ton.
Was man beachten muss
Laser können die Augen schädigen. Für ein solches Projekt sind deshalb nur schwache, augensichere Laser geeignet, und der Strahl sollte nicht auf Augenhöhe verlaufen. Kommerzielle Funklautsprecher lösen das Problem mit Funk statt Licht, haben aber oft Verzögerung oder Kompression. Das Laserprinzip überträgt das digitale Signal unverändert.
Ideen
- Ein Laserstrahl kann ein optisches Toslink-Signal durch die Luft übertragen.
- Aktive Lautsprecher brauchen dann nur Strom, kein Signalkabel.
- Ein DSP passt den Klang der Lautsprecher digital an.
Einsichten
- Bekannte Schnittstellen lassen sich mit einfachen Mitteln zweckentfremden.
- Optische Freiraumübertragung hängt von genauer Ausrichtung und freier Sicht ab.
Fakten
- Das Video erschien im Dezember 2024.
- Als Treiber werden unter anderem Dayton Audio TCP115-4 genannt.
- 3D-Modelle für die Bauteile werden über eine Verkaufsplattform angeboten.
Referenzen
Bemerkungen
- Die Teileliste enthält Partnerlinks des Kanals; das Video enthält Werbung eines Sponsors.
Empfehlungen
- Verwende für optische Freiraumübertragung nur augensichere Laser der Klasse 1 oder 2.
- Plane die Strahlwege so, dass sie nicht durch Laufwege oder auf Augenhöhe führen.
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