Bluetooth-Keystroke-Injection plattformübergreifend
Zusammenfassung
Marc Newlin erklärt, wie fehlerhafte Bluetooth-HID-Zustände plattformübergreifend unauthentifizierte Tastatureingaben ermöglichen.
Ideen
- Ein Angreifer gibt sich gegenüber dem Ziel als Bluetooth-Tastatur aus.
- Bestimmte Pairingpfade akzeptieren HID-Geräte ohne ausdrückliche Benutzerbestätigung.
- Protokolloptionen und Implementierungsfehler wirken bei der Schwachstelle zusammen.
- Eingeschleuste Tastenaktionen besitzen die Rechte des angemeldeten Benutzers.
- Nähe ersetzt bei Funkangriffen die gewöhnliche Netzwerkerreichbarkeit.
Einsichten
- Vertrauensmodelle für Eingabegeräte verdienen dieselbe Prüfung wie Netzwerkprotokolle.
- Mehrere unabhängige Implementierungen können dieselbe gefährliche Protokollannahme übernehmen.
- Sicherheitsmodi helfen wenig, wenn vertrauenswürdige Eingabepfade selbst angreifbar bleiben.
Fakten
- CVE-2023-45866 betrifft Android, Linux, macOS und iOS.
- Ein gewöhnlicher Linux-Rechner mit Standard-Bluetoothadapter genügte für die Demonstration.
- BlueZ war nur bei sichtbarer oder verbindbarer Konfiguration angreifbar.
Empfehlungen
- Installiere Bluetooth- und Betriebssystemupdates auf allen erreichbaren Geräten.
- Deaktiviere Bluetooth oder Sichtbarkeit dort, wo keine Funkperipherie benötigt wird.
Referenzen
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