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Druck-Management-Lösung: Sicherheitslücken gefährden Papercut-Server

Zusammenfassung

PaperCut schloss im August 2023 zwei hoch eingestufte Lücken in seiner Druckmanagement-Software. Über CVE-2023-3486 konnten Angreifer ohne Anmeldung Dateien hochladen und die Festplatte füllen, über CVE-2023-39143 Dateien einsehen und verändern, laut Horizon3 bis hin zur Codeausführung. Die Windows-Lücke setzte die Funktion External Device Integration voraus, die bei PaperCut NG Commercial und MF standardmäßig aktiv war.

Ideen

  • Druckserver sind vollwertige Server mit eigener Angriffsfläche.
  • Unkontrollierte Uploads können Systeme allein durch Speicherfüllung lahmlegen.
  • Ein einfacher curl-Aufruf mit Path Traversal zeigt, ob ein System verwundbar ist.
  • Ohne Patch hilft die Einschränkung auf bekannte IP-Adressen.

Einsichten

  • Infrastrukturdienste wie Druckmanagement werden bei Patches oft übersehen.
  • Standardmäßig aktivierte Integrationsfunktionen vergrößern die Angriffsfläche unbemerkt.

Fakten

  • Die abgesicherte Version war PaperCut NG/MF 22.1.3.
  • Bereits im April 2023 hatte PaperCut eine kritische Lücke schließen müssen.

Referenzen

Kritik

  • Die Meldung nennt den Prüfbefehl, erklärt aber nicht, wie ein positives Ergebnis zu deuten ist.

Empfehlungen

  • Nimm Druck- und Scanserver in das reguläre Patchmanagement auf.
  • Erlaube den Zugriff auf Verwaltungsserver nur aus definierten Netzen.

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