Intel schließt Sicherheitslücken in Laptops, Linux-Treibern & Co.
Zusammenfassung
Intel veröffentlichte im August 2021 Updates für mehrere Lücken in Treibern und Hardware. Am gefährlichsten war CVE-2021-0084 im Linux-RDMA-Treiber für die Ethernet-Controller X722 und 800, über den Angreifer höhere Rechte erlangen konnten. Weitere Lücken betrafen NUC-Laptop-Kits, Grafiktreiber, Optane PMem und die Ethernet-Adapter der Serie 800.
Ideen
- Mangelnde Eingabeprüfung in Kerneltreibern ermöglicht Rechteausweitung.
- Hardwarehersteller liefern Treiber-Updates oft außerhalb des Distributionskernels.
- Mehrere Lücken erlaubten Denial of Service über Treiber und Firmware.
Einsichten
- Herstellertreiber außerhalb des Kernels müssen separat im Blick behalten werden.
- Firmware und Treiber gehören in das Patchmanagement wie Betriebssystem und Anwendungen.
Fakten
- Die Linux-Treiber 1.3.19 und 1.4.11 schlossen die RDMA-Lücken.
- Für die NUC-8-Extreme-Laptop-Kits schuf Version 2.2.0.20 Abhilfe.
Referenzen
Kritik
- Die Meldung ist eine Aufzählung von Advisories ohne Einordnung, wer realistisch betroffen ist.
Empfehlungen
- Führe eine Liste der Herstellertreiber, die außerhalb der Distribution installiert sind.
- Abonniere Sicherheitshinweise der Hardwarehersteller deiner Server.
Links zur Originalquelle und zum Webarchiv öffnen einen neuen Tab.