Dateizugriff unter Windows und Linux verglichen
Zusammenfassung
Microsofts WSL-Diskussion erklärt, warum Windows- und Linux-Dateisemantik unterschiedliche Zugriffsprüfungen, Sperren und Leistungsprofile erzeugt. Die Diskussion stammt aus dem öffentlichen WSL-Issue-Tracker.
Ideen
- Windows prüft Freigabemodi bereits beim Öffnen einer Datei.
- Unix erlaubt häufig Operationen auf weiterhin geöffneten, gelöschten Dateien.
- WSL muss Linux-Aufrufe auf Windows-Dateisystemverhalten abbilden.
- Viele kleine Metadatenzugriffe verstärken Übersetzungskosten deutlich.
Einsichten
- Kompatibilität verlangt Verhaltenstreue, nicht nur gleichnamige Funktionen.
- Dateisystemsemantik prägt Werkzeuge bis hin zu Buildsystemen und Paketmanagern.
- Leistungseinbrüche entstehen oft durch viele billige Einzeloperationen über eine Abstraktionsgrenze.
Fakten
- DrvFS stellt Windows-Laufwerke unter WSL bereit.
- Linux und Windows behandeln offene Dateien unterschiedlich.
Empfehlungen
- Lagere Linux-Arbeitsbäume in das native WSL-Dateisystem aus.
- Teste Dateisperren und Umbenennungen ausdrücklich plattformübergreifend.
Referenzen
Links zur Originalquelle und zum Webarchiv öffnen einen neuen Tab.