Fehleranfällige Firmware durch Linux ersetzen
Zusammenfassung
Ron Minnich und Kollegen zeigen, wie LinuxBoot große UEFI-Komponenten durch einen prüfbaren Linux-Kernel und einfache Userspace-Werkzeuge ersetzt.
Ideen
- LinuxBoot behält frühe Hardwareinitialisierung und ersetzt spätere UEFI-Treiber.
- kexec startet das eigentliche Betriebssystem aus dem Firmware-Linux.
- Bekannte Linux-Treiber verkleinern herstellerspezifischen Firmwarecode.
- Ein reproduzierbarer Userspace erleichtert Prüfung und Aktualisierung.
Einsichten
- Firmware profitiert von denselben Entwicklungs- und Diagnosewerkzeugen wie Betriebssysteme.
- Weniger privilegierter Code reduziert Fehlerfläche vor dem eigentlichen Systemstart.
- Offene Bootketten machen Plattformvertrauen überprüfbarer.
Fakten
- LinuxBoot entstand aus Googles NERF-Arbeit.
- Der Ansatz verwendet Linux als Teil der Firmware.
- Die Präsentation erschien auf der Open Source Summit Europe 2017.
Empfehlungen
- Dokumentiere jede ausführbare Stufe der Bootkette.
- Signiere Firmwareartefakte und teste die Wiederherstellung nach fehlgeschlagenen Updates.
Referenzen
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