Das Rätsel der Linux Load Averages
Zusammenfassung
Brendan Gregg rekonstruiert, warum Linux neben lauffähigen Prozessen auch ununterbrechbar wartende Tasks in die Load Average einbezieht.
Ideen
- Die Load Average zählt lauffähige und bestimmte blockierte Tasks.
- Ununterbrechbares Warten erscheint meist als Prozesszustand D.
- Drei geglättete Werte beschreiben unterschiedliche Zeitfenster.
- Ein alter Kernel-Patch erweiterte die Berechnung um wartende Tasks.
Einsichten
- Load Average misst Nachfrage, nicht einfach CPU-Auslastung.
- Historische Implementierungsentscheidungen prägen heutige Betriebsmetriken.
- Eine einzelne Kennzahl kann CPU- und I/O-Druck vermischen.
Fakten
- Linux zeigt Load Averages für eine, fünf und fünfzehn Minuten.
- Der relevante Patch stammt aus dem Jahr 1993.
- Andere Unix-Systeme berechnen die Kennzahl teilweise anders.
Empfehlungen
- Prüfe bei hoher Last gleichzeitig CPU, Runqueue und D-Zustände.
- Alarmiere nicht allein anhand eines festen Load-Grenzwerts.
Referenzen
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