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Kubernetes 1.0 und die Cloud Native Computing Foundation

Zusammenfassung

Am 21. Juli 2015 erreichte das Container-Orchestrierungssystem Kubernetes Version 1.0, nach einem Jahr mit über 14.000 Commits von mehr als 400 Beteiligten. Google kündigte zugleich an, mit der Linux Foundation die Cloud Native Computing Foundation zu gründen, die das Projekt künftig verwalten sollte. Kubernetes galt damit als bereit für den Produktivbetrieb und wurde in wenigen Jahren zum Standard für den Betrieb von Containern.

Was Version 1.0 brachte

Laut Google enthielt 1.0 alles für den Produktivbetrieb: DNS, Lastverteilung, Skalierung, Zustandsprüfungen auf Anwendungsebene und Dienstkonten. Namespaces trennten Cluster in Bereiche, etwa für Test und Produktion, und getestet war das System mit Tausenden Containern auf Hunderten Knoten.

Zu den Beteiligten zählten neben Google auch Red Hat, CoreOS, IBM, Intel, Microsoft und VMware. Dass Google das Projekt an eine neutrale Stiftung gab, war entscheidend dafür, dass konkurrierende Firmen es gemeinsam weiterentwickelten.

Ideen

  • Orchestrierung macht aus vielen Containern einen verwaltbaren Dienst.
  • Eine neutrale Stiftung ermöglicht Zusammenarbeit von Konkurrenten.
  • Deklarative Konfiguration beschreibt den Soll-Zustand statt der Schritte.
  • Version 1.0 heißt produktionsreif, nicht einfach.

Einsichten

  • Kubernetes übertrug Googles Erfahrung mit großen Rechenzentren in eine offene Form; die Abgabe an die CNCF machte daraus eine Branchenplattform statt eines Google-Produkts.
  • Für kleine Umgebungen bleibt Kubernetes oft zu groß; viele Homelabs und kleine Firmen fahren mit Compose oder Systemcontainern besser.

Fakten

  • Version 1.0 erschien am 21. Juli 2015.
  • Bis dahin über 14.000 Commits von mehr als 400 Beteiligten.
  • Google kündigte gleichzeitig die Cloud Native Computing Foundation unter dem Dach der Linux Foundation an.

Referenzen

Bemerkungen

  • Google schreibt hier in eigener Sache, entsprechend werbend ist der Ton.

Empfehlungen

  • Vor dem Einstieg in Kubernetes prüfen, ob die Größe der Umgebung den Aufwand rechtfertigt.
  • Für den Einstieg eine kleine Distribution wie k3s nutzen statt eines vollen Clusters.

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