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Ein nicht mehr bootendes Debian nach Upgrades reparieren

Zusammenfassung

Manuel Schmitt dokumentiert eine Rettungsprozedur für ein Debian-System, dessen Upgrade Kernelpaket, GRUB-Konfiguration und mdadm-Konfiguration inkonsistent hinterließ.

Ideen

  • Eine leere grub.cfg kann entstehen, wenn kein passendes linux-image installiert ist.
  • Ein Rettungssystem mit Bind-Mounts ermöglicht Paket- und Bootloaderreparaturen im chroot.
  • mdadm --examine --scan kann eine verlorene RAID-Konfiguration aus vorhandenen Metadaten rekonstruieren.

Einsichten

  • Regelmäßige Paketupdates garantieren keinen vollständigen Bootpfad über mehrere Distributionssprünge.
  • Bootfähigkeit muss nach Kernel- und RAID-Änderungen ausdrücklich getestet werden.

Fakten

  • Das betroffene System war von Debian Lenny auf Squeeze aktualisiert worden.
  • In /boot lag ein bzImage, aber kein erwartetes vmlinuz für die GRUB-Erkennung.
  • Die Reparatur installierte im chroot erneut ein linux-image-Paket.

Empfehlungen

  • Prüfe vor einem Distributionsupgrade Kernelpaket, /boot-Belegung und RAID-Zustand.
  • Halte ein getestetes Rettungssystem und eine dokumentierte chroot-Prozedur bereit.

Referenzen

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