GRUB auf allen Platten eines Software-RAID-1 installieren
Zusammenfassung
Manuel Schmitt erinnert daran, GRUB bei Linux-Software-RAID-1 auf jedem physischen Laufwerk bootfähig einzurichten.
Ideen
- Ein RAID-1 schützt Daten nicht automatisch vor einem fehlenden Bootloader.
- Beim Laufwerksausfall kann sich die BIOS- beziehungsweise GRUB-Nummerierung verändern.
- device.map ordnet mehrere physische Datenträger so zu, dass GRUB sie jeweils als hd0 behandeln kann.
- setup muss den Bootloader auf jede spiegelnde Platte schreiben.
Einsichten
- Datenredundanz ohne getesteten Startpfad erzeugt nur eine teilweise hochverfügbare Maschine.
- Ein echter Ausfalltest findet Bootprobleme, die ein gesundes RAID niemals zeigt.
Fakten
- Der Beitrag bezieht sich auf die damalige GRUB-Dokumentation für RAID-1.
- Als Beispiele werden /dev/sda und /dev/sdb in device.map genannt.
- Die GRUB-Shell führt setup für mehrere Laufwerke aus.
Empfehlungen
- Installiere den Bootloader auf allen Spiegelplatten.
- Teste jeden Datenträger einzeln als einziges verbliebenes Bootlaufwerk.
Referenzen
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