Ein kleiner Scheduler-Patch verbessert Desktop-Reaktionszeiten
Zusammenfassung
LWN ordnet einen viel diskutierten Linux-Patch ein, der interaktive Lasten durch automatisch gebildete Task-Gruppen fairer gegenüber großen Buildjobs behandelt.
Ideen
- Der Scheduler kann Prozesse nach Sitzungen gruppieren statt jede einzelne Task gleich zu gewichten.
- CPU-intensive Builds verdrängen interaktive Programme dadurch weniger stark.
- Ein kleiner Patch verändert Verhalten, weil er vorhandene Schedulermechanismen anders organisiert.
Einsichten
- Wahrgenommene Geschwindigkeit hängt stärker von Latenzspitzen als vom maximalen Gesamtdurchsatz ab.
- Kleine Kerneländerungen können große Effekte haben, wenn sie an einer zentralen Ressourcenentscheidung ansetzen.
Fakten
- Der Originalbeitrag wurde am 16. November 2010 auf HN aufgegriffen.
- Die Auswahl vertritt den Monat 11/2010.
- Der verlinkte Originalbeitrag ist weiterhin unmittelbar erreichbar.
Empfehlungen
- Miss Reaktionszeit und Gesamtdurchsatz getrennt unter derselben Mischlast.
- Prüfe Scheduleränderungen gegen Server-, Desktop- und Echtzeitprofile.
Referenzen
Der Link zur Originalquelle öffnet einen neuen Tab.