Ein kleiner Scheduler-Patch verbessert Desktop-Reaktionszeiten
Zusammenfassung
LWN ordnet einen viel diskutierten Linux-Patch ein, der interaktive Lasten durch automatisch gebildete Task-Gruppen fairer gegenüber großen Buildjobs behandelt. Wahrgenommene Geschwindigkeit hängt stärker von Latenzspitzen als vom maximalen Gesamtdurchsatz ab.
Ideen
- Der Scheduler kann Prozesse nach Sitzungen gruppieren statt jede einzelne Task gleich zu gewichten.
- CPU-intensive Builds verdrängen interaktive Programme dadurch weniger stark.
- Ein kleiner Patch verändert Verhalten, weil er vorhandene Schedulermechanismen anders organisiert.
Einsichten
- Kleine Kerneländerungen können große Effekte haben, wenn sie an einer zentralen Ressourcenentscheidung ansetzen.
Empfehlungen
- Miss Reaktionszeit und Gesamtdurchsatz getrennt unter derselben Mischlast.
- Prüfe Scheduleränderungen gegen Server-, Desktop- und Echtzeitprofile.
Referenzen
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