Google startet einen öffentlichen DNS-Resolver
Zusammenfassung
Google stellt Public DNS vor und will Namensauflösung durch große Caches, Vorabrufe und widerstandsfähige Validierung beschleunigen.
Ideen
- Resolver übersetzen Domainnamen in erreichbare IP-Adressen.
- Große verteilte Caches reduzieren wiederholte Anfragen an autoritative Server.
- Prefetching erneuert häufige Einträge vor ihrem Ablauf.
- Randomisierte Anfrageparameter erschweren gefälschte DNS-Antworten.
- Overprovisioning begrenzt die Wirkung absichtlicher und unerwarteter Lastspitzen.
- Öffentliche Resolver schaffen eine Alternative zu DNS-Diensten des Zugangsproviders.
Einsichten
- DNS-Leistung beeinflusst nahezu jede neue Webverbindung.
- Ein zentraler Resolver verbessert Betrieb, sammelt aber wertvolle Metadaten.
- Sicherheit und Geschwindigkeit können dieselben Architekturmaßnahmen belohnen.
- Infrastrukturwahl ist zugleich eine Vertrauensentscheidung.
Fakten
- Google Public DNS startete am 3. Dezember 2009.
- Die IPv4-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 wurden öffentlich bereitgestellt.
- Der Dienst arbeitete als rekursiver Resolver.
- Google dokumentierte Verfahren gegen Cache-Poisoning.
Empfehlungen
- Teste Resolverlatenz und Ausfallverhalten aus dem eigenen Netz.
- Betreibe lokale Caches mit klaren Weiterleitungs- und Datenschutzregeln.
- Konfiguriere mindestens zwei unabhängig erreichbare Resolver.
Referenzen
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