Python 3.0 bricht bewusst mit der Vergangenheit
Zusammenfassung
Die Python Software Foundation veröffentlicht Python 3.0 und bereinigt die Sprache durch absichtlich inkompatible Änderungen.
Ideen
- print wird eine reguläre Funktion.
- Text und Binärdaten erhalten klar getrennte Typen.
- Division ganzer Zahlen liefert standardmäßig ein Fließkommaergebnis.
- Iteratoren ersetzen viele zuvor vollständig erzeugte Listen.
- Ausnahmen und Klassen folgen einer vereinheitlichten Syntax.
- Ein automatisches Werkzeug unterstützt die Quelltextmigration.
Einsichten
- Langfristige Vereinfachung kann einen kontrollierten Kompatibilitätsbruch rechtfertigen.
- Migrationswerkzeuge senken Kosten, ersetzen aber keine vollständigen Tests.
- Klare Datentypen verhindern ganze Klassen stiller Kodierungsfehler.
- Parallele Hauptversionen verlängern den Übergang für große Ökosysteme.
Fakten
- Python 3.0 erschien am 3. Dezember 2008.
- Die Veröffentlichung trug den Codenamen Python 3000.
- Python 2 und Python 3 waren nicht vollständig quelltextkompatibel.
- Das Werkzeug 2to3 automatisierte viele syntaktische Anpassungen.
Empfehlungen
- Migriere zuerst Tests und automatisiere wiederholbare Konvertierungen.
- Trenne Text, Bytes und Dateikodierungen ausdrücklich.
- Prüfe Bibliotheksunterstützung vor der Umstellung produktiver Anwendungen.
Referenzen
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