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Vier Terabyte Zeitungsdaten mit EC2 und Hadoop verarbeiten

Zusammenfassung

Derek Gottfrid beschreibt, wie die New York Times vier Terabyte Archivdaten mit Hadoop, EC2 und S3 in nutzbare PDF-Dateien verwandelte.

Ideen

  • Temporär gemietete Rechenleistung ersetzt eine dauerhaft überdimensionierte Infrastruktur.
  • Hadoop verteilt unabhängige Konvertierungsaufgaben auf viele kurzlebige Instanzen.
  • S3 entkoppelt Eingabedaten, Rechencluster und fertige Ergebnisse voneinander.
  • Ein reproduzierbarer Auftrag verarbeitet jahrzehntelange Archivbestände in einem Durchlauf.
  • Parallelisierung verkürzt eine mehrwöchige Einzelmaschinenaufgabe auf ungefähr einen Tag.
  • Verbrauchsabhängige Abrechnung macht einmalige Großprojekte wirtschaftlich planbar.

Einsichten

  • Elastische Infrastruktur verändert nicht nur Kosten, sondern mögliche Projektgrößen.
  • Datenlokalität und unabhängige Arbeitspakete bestimmen die Skalierbarkeit eines Stapelauftrags.
  • Objektspeicher schafft eine stabile Grenze zwischen vergänglicher Rechenleistung und dauerhaften Ergebnissen.
  • Seltene Spitzenlasten rechtfertigen Mietkapazität stärker als eigene Hardware.

Fakten

  • Die Quelldaten umfassten ungefähr vier Terabyte TIFF-Dateien und Metadaten.
  • Der Auftrag lief auf hundert Amazon-EC2-Instanzen.
  • Die Verarbeitung dauerte weniger als 24 Stunden.
  • Das Ergebnis bestand aus ungefähr 1,5 Terabyte PDF-Dateien.

Empfehlungen

  • Zerlege Stapelverarbeitung in wiederholbare und voneinander unabhängige Einheiten.
  • Speichere Zwischenergebnisse außerhalb vergänglicher Rechenknoten.
  • Kalkuliere Übertragung, Speicherung und fehlgeschlagene Wiederholungen gemeinsam.

Referenzen

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