Kritische Lücke in Norton Antivirus und Internet Security
Zusammenfassung
Symantec meldete 2007 kritische Lücken in Norton AntiVirus 2006, Norton Internet Security und SystemWorks, über die eine präparierte Webseite einen Windows-PC übernehmen konnte. Ursache waren zwei ActiveX-Controls in NAVCOMUI.DLL mit fehlerhafter Verarbeitung bestimmter Objekte. Die Updates liefen bereits über LiveUpdate, die Enterprise-Produkte waren nicht betroffen.
Ideen
- Sicherheitssoftware bringt eigene Komponenten mit, die selbst angreifbar sind.
- Ein ActiveX-Control machte die Antivirus-Software aus dem Browser erreichbar.
- Automatische Updates schützten Anwender, bevor viele von der Lücke erfuhren.
Einsichten
- Jede zusätzliche Software, auch Schutzsoftware, vergrößert die Angriffsfläche.
- Automatische Updates sind bei weit verbreiteter Software der wirksamste Schutz.
Fakten
- Die fehlerhaften Controls hießen AxSysListView32 und AxSysListView32OAA.
- Wer LiveUpdate deaktiviert hatte, musste die Aktualisierung manuell anstoßen.
Referenzen
Kritik
- Die Fehler werden nur als „nicht näher beschrieben“ wiedergegeben; unabhängige Analysen fehlen.
Empfehlungen
- Lass Sicherheitssoftware sich automatisch aktualisieren und prüfe, ob das tatsächlich geschieht.
- Deaktiviere Browser-Schnittstellen von Desktop-Software, die du nicht brauchst.
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