Homeserver bei Leerlauf schlafen legen
Zusammenfassung
Daniel Gross kombiniert Idle-Erkennung, Unicast-Wake-on-LAN und einen ARP-Stellvertreter für einen schlafenden Homeserver.
Ideen
- Ein Cronjob bewertet angemeldete Nutzer und aktive Backupverbindungen als Leerlaufkriterien.
- Unicast-Pakete können geeignete Netzwerkkarten aus Suspend-to-RAM wecken.
- Schlafende Server beantworten keine ARP-Anfragen nach Ablauf fremder Caches.
- Ein Raspberry Pi antwortet stellvertretend mit der MAC-Adresse des Servers.
- Avahi kann Dienste des schlafenden Rechners weiterhin per mDNS ankündigen.
Einsichten
- Energiesparen im Netzwerk verlangt Stellvertretung für schlafende Kontrollprotokolle.
- Wake-on-LAN scheitert häufig vor dem Wecksignal an Namens- oder Adressauflösung.
- Unerwünschter Broadcastverkehr kann aggressive Energiesparpläne unbrauchbar machen.
Fakten
- Die Lösung benötigt ein ständig laufendes Linux-Gerät im selben Netz.
- Der ARP-Stand-in umfasst ungefähr 50 Zeilen Ruby-Code.
- Der beschriebene IPv4-Ansatz unterstützt IPv6-Nachbarerkennung nicht.
Empfehlungen
- Prüfe Unicast-Wake-Unterstützung deiner Netzwerkkarte mit ethtool.
- Spiegle Netzwerkverkehr, um unerwartete Weckpakete außerhalb des schlafenden Hosts zu finden.
Referenzen
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